Monthly Archives: Juli 2017

Renault CanClip Sonde

Reparatur: CanClip Sonde RLT2002

Fehlermeldung Clip-Software:

Keine Verbindung zum Multiplexnetzwerk: Can-L offen / unterbrochen

Ursache: SMD-Relais NEC EB2-4N3 defekt.

Deformierung sichtbar
Vom Hersteller gelötet! (Pin 1 – 5)

 

 

 

 

 

Korrosion an Pin 2! Hier ging nichts mehr!

 

 

 

 

Ausgetauscht gegen Signalrelais SMD 2U5V2ATQ2

Artikel – Nr. 505075 (Conrad Electronic)
Signal CAN-L muss bei nicht angesteuertem Relais von Pin 3 an 2 anliegen.

SMD-Relais (Ansicht von unten)

Nächster Fehler der Clip-Sonde: Kurzschluss Can-H zu Can-L.

Spannung Can-H und Can-L zu Masse an der OBD-Buchse im Fahrzeug gemessen:
Can-H: 2,4 Volt Ruhespannung
Can-L: 2,2 Volt Ruhespannung
Genaue Messungen am CAN-Bus können nur mit einem Oszilloskop gemessen werden.

Achtung! Zur Widerstandsmessung zwingend die Batterie abklemmen und ca. 5 min warten, damit sich die
Kondensatoren entladen können.

Ursache:
OBD-Stecker schlechte Verbindung.
Lösung:
Neuen OBD-Stecker montiert.

Steckverbindung vordere Platine mit Flachbandkabel gelötet da Verbindungen nicht 100%tig waren.

Nach weiterer Überprüfung festgestellt, das ein Relais auf der CAN-Leiterplatte defekt ist.
Das „CAN-H Signal“ kam nicht mehr am CAN-Transceiver Typ TJA1050 Pin 7 an.

CAN-Transceiver
SMD-Relais (Ansicht von unten)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Clip-Software meldet zwar einen Kurzschluss von CAN-H zu CAN-L. Das muss jedoch nicht zwingend so sein. Es werden lediglich die anliegenden Spannungen ausgewertet und dementsprechend eine Meldung erzeugt. In diesem Fall war es so, dass das Can-H-Signal welches am Relais Pin 3 anliegt, nicht durchgeschaltet war auf Pin 2. Dadurch wurde im TJA1050 eine Differenzspannung außerhalb der Toleranz erkannt und demnach die Meldung „Kurzschluss“ ausgegeben. Die ab Hersteller verbauten NEC-Relais wurden nun alle gegen neue Relais vom Typ 5VDC 2-fach Wechsler z.b. Panasonic TQ2SA5 getauscht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SIGNALRELAIS_TQ2_SMD_2U_2A_5V_Panasonic

PeakTech® 6225 A

Handlich, praktisch und gut verarbeitet – Das PeakTech P 6225 A

 

Heute stelle ich euch ein Labornetzgerät vor – das handliche Labornetzgerät von  PeakTech 6225 A.

Dank der modernen Schaltnetzteil-Technik ist das 6225 A ein relativ kleines, handliches Netzgerät mit einem Wirkungsgrad von über 85%. Trotz der kleinen Maße (80 x 160 x 260 mm) und einem Gewicht von 1,5kg steckt genügend Power in ihm.
Es bietet einen Spannungsbereich von 0-30V bei einem maximalen Ausgangsstrom von 5A. Die Restwelligkeit ist mit ≤ 3 mV RMS bzw. ≤ 3 mA RMS angegeben, welche von uns aber nicht überprüft wurde.
Der Ausgang ist kurzschlusssicher, konstantstromfest und das Gerät vor Überhitzung geschützt. Auch äußerlich macht das Gerät einen soliden Eindruck. Die zwei 7-Segmentanzeigen leuchten blau und zeigen die eingestellte Spannung bzw. den aktuell fließenden Strom mit einer Genauigkeit von 1% bzw. 2% an.
Der Preis des Geräts bei Amazon liegt bei 78,76 €. (Stand: 06.02.2018)
Ist ebenfalls bei Reichelt sowie Bürklin erhältlich.
Die Grob- und Feineinstellung von Strom und Spannung überzeugen. Zunächst kann grob die gewünschte Spannung und die Strombegrenzung mit den digitalen Potentiometern eingestellt werden (in 1V bzw. 100mA Schritten). Drückt man nun auf den jeweiligen Drehregler, ist es möglich mit einer Auflösung von 10mV bzw. 1mA die Feineinstellung vorzunehmen. Die Voreinstellung von Spannung und Strom wird durch einen zusätzlichen Trennschalter ermöglicht, welcher oft nur bei höher preisigen Labornetzgeräten zu finden ist. Dank des Schalters, kann der Ausgang ohne  den (Bananen-)Stecker zu ziehen, getrennt werden.

Hier ein Praxistest von

 

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